Mittwoch 04 März 2026, 14:30

Legenden würdigen FIFA-Präsident Gianni Infantino: „Verrückt nach Fussball“

  • FIFA-Präsident Gianni Infantino für seine Fussballbegeisterung und -kenntnis gelobt

  • FIFA-Präsident von Pierluigi Collina als wandelndes Lexikon beschrieben

  • Wandel der FIFA seit der Wahl von Gianni Infantino am 26. Februar 2016

Zahlreiche Persönlichkeiten, darunter Staatschefs und FIFA-Weltmeister, haben FIFA-Präsident Gianni Infantino für seine Begeisterung und sein Verständnis für den Sport sowie sein Fachwissen und seine Liebe zum Detail in seiner bislang zehnjährigen Amtszeit gewürdigt.

Gianni Infantino, der am 26. Februar 2016 bei einem ausserordentlichen Kongress gewählt wurde, hat die FIFA umgestaltet, ihr bei Regierungen und internationalen Organisationen rund um die Welt viel Ansehen verschafft und ihre Position als Weltfussballverband wiederhergestellt.

„Er hat ein Fussballherz. Das ist nicht bei allen Fussballfunktionären so vorhanden, das habe ich zumindest aus eigener Erfahrung festgestellt“, sagte Karl-Heinz Rummenigge, ehemaliger deutscher Nationalstürmer und früherer Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. Der ehemalige italienische Stürmer Christian Vieri pflichtete ihm bei: „Er verfolgt alle Spiele und Turniere. Er ist bei jedem Spiel. Das macht sonst niemand.“

Argentiniens ehemaliger Staatspräsident Mauricio Macri fügte hinzu: „Ich sehe jetzt eine Organisation, die sich ihrer Verantwortung viel stärker bewusst ist und mehr Wert auf Transparenz und die Wiederherstellung des Vertrauens legt. Dies ist zweifellos den Reformen und dem klaren Willen zu Veränderungen unter Präsident Gianni Infantino zu verdanken.“

Mauricio Macri, der mittlerweile Vorstandsvorsitzender der FIFA-Stiftung ist, betonte, dass Gianni Infantino verstehe, wie sehr der Fussball den sozialen Wandel voranbringen könne. „Die Menschen sprechen schon lange über die soziale Kraft des Fussballs. Aber es braucht Strukturen, um diese Idee in konkrete Massnahmen, Formen, Engagement und Kontinuität umzusetzen. Die Gründung der Stiftung 2018 war ein wichtiger Schritt, weil diese Vision in die Praxis umgesetzt wurde, ganz im Sinne von Präsident Gianni Infantino, der versteht, dass der Fussball ein Instrument ist, das Veränderungen und Verbesserungen bewirkt.“

FIFA Football For Schools - Beirut - 14-Oct, 2019

Seit 2019 vermittelt das FIFA-Programm „Football for Schools“ mithilfe spielerischer Fussballübungen Lebenskompetenzen und hat so schon Millionen von Kindern in bislang 139 Ländern unterstützt.

„Beim FIFA-Programm ,Football for Schools‘ habe ich selbst gesehen, was der Fussball in Gemeinden sowie für junge Menschen und deren Familien bewirken kann“, sagte der brasilianische Weltmeister Kaká, der 2019 im Libanon an einer Auftaktveranstaltung teilgenommen hatte. „Es war beeindruckend, wie sehr das Programm das Leben der Menschen, Jugendlichen und der ganzen Gemeinschaft beeinflusst. Ich freue mich sehr, dass mehr als die Hälfte der FIFA-Mitgliedsverbände am Programm teilnimmt und es als Bildungsinstrument nutzt.“

Die wichtigste Aufgabe der FIFA besteht darin, den Fussball bei allen FIFA-Mitgliedsverbänden zu fördern. Über das FIFA-Forward-Programm hat der Weltfussballverband in die Infrastruktur investiert, Ausgaben von Nationalteams gedeckt und seine Mitgliedsverbände bei der Organisation von Wettbewerben unterstützt. Mithilfe des FIFA-Talentförderprogramms können die Mitgliedsverbände zudem dafür sorgen, dass alle talentierten Spieler glänzen können.

„Die FIFA hat ihre Entwicklungsarbeit insbesondere in Afrika und neu geschaffenen Ländern fortgesetzt. Auf diese Weise können wir den Sport weltweit fördern. Die FIFA geniesst in diesen Ländern hohes Ansehen“, erklärte der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin.

Ruandas Staatspräsident Paul Kagame verwies auf die wichtige Botschaft der FIFA in Form der Durchführung des 73. FIFA-Kongresses 2023 in seinem Land. „Die Botschaft war einfach. Fussball diskriminiert nicht. Er kennt keine Grenzen. Jeder hat das Potenzial, zu seinem Wachstum beizutragen“, sagte er.

73rd FIFA Congress Kigali

Ein wichtiger Teil der Talentförderung ist die Vergrösserung der Jugendwettbewerbe. So finden die FIFA U-17-Weltmeisterschaften™ bei den Mädchen und Jungen nun jeweils jährlich mit 24 bzw. 48 Teams statt. „Für Jugendliche im Alter von 15, 16 oder 17 Jahren gibt es nichts Besseres, als jedes Jahr an Wettkämpfen teilzunehmen, insbesondere auf diesem Niveau“, erklärte Javier Mascherano, ehemaliger argentinischer Mittelfeldspieler und derzeitiger Trainer von Inter Miami CF.

Dank der Erweiterung des Teilnehmerfeldes der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ auf 48 Teams haben mehr Länder die Chance, auf der Weltbühne zu spielen. So werden 2026 mit Curaçao, Jordanien, Kap Verde und Usbekistan mindestens vier Länder ihr WM-Debüt feiern. „Wir brauchen lediglich eine Erfolgsgeschichte, einen Spieler aus einem unerwarteten Land, der auf der grossen Bühne gegen die besten Teams und Spieler glänzt“, sagte John Terry, ehemaliger Verteidiger der englischen Nationalmannschaft und des FC Chelsea.

FIFA Women's World Cup 2027 Brand Launch

„Die FIFA kann von einer WM mit 48 Teams mehr Spiele, mehr Spass, mehr beteiligte Länder und mehr Präsenz für Länder erwarten, die noch nie bei einer WM dabei waren“, betonte Cafu, der Brasilien 2002 als Kapitän zum WM-Titel geführt hat.

Auch der Frauenfussball ist eine Erfolgsgeschichte. „Der Frauenfussball hat seit dem Amtsantritt von FIFA-Präsident Gianni Infantino vor zehn Jahren ein exponentielles Wachstum erlebt. Die Teilnehmerzahlen, das Preisgeld und die Anzahl der Wettbewerbe pro Jahr sind gestiegen. Mädchen und Frauen haben so auf der ganzen Welt die Möglichkeit, diesen herrlichen Sport auszuüben und zu geniessen“, sagte Heather O’Reilly, die mit den USA 2015 Weltmeisterin wurde.

FIFA First "offline" VAR test in Bari - 09-Jan, 2016

Pierluigi Collina, Vorsitzender der FIFA-Schiedsrichterkommission, hob die Liebe zum Detail des FIFA-Präsidenten hervor. „Ich erinnere mich an den ersten VAR-Test bei einem Spiel am 1. September 2016 in Bari. Gianni Infantino sass in einem kleinen Transporter vor ein paar Bildschirmen. Seine Begeisterung für den Fussball ist echt. Er engagiert sich immer für einen globalen Fussball und Chancen für alle.“

Laut Pierluigi Collina muss man drei Dinge über den FIFA-Präsidenten wissen: „Erstens ist er verrückt nach Fussball. Zweitens weiss er alles über Fussball. Er ist eine Art wandelndes Lexikon. Drittens, wenn er Fussball spielt, tritt er alles, was sich über dem Rasen befindet, egal ob Ball oder Gegner. Man sollte deshalb immer in seinem Team spielen.“