Erste FIFA-Arena des Landes ein Gemeinschaftsprojekt des US- amerikanischen Fussballverbands (USSF) und des Birmingham Legion FC
Zweite FIFA-Arena im kalifornischen Oakland im Zuge der Einführung des Programms in den USA entstanden
„Hoffentlich dient die FIFA-Arena als Inspiration. Ich wünschte, in meiner Jugend hätte es so etwas gegeben“, so Chris Richards, der aus Birmingham stammt und in der Premier League spielt
In der Stadt Birmingham in Alabama wurde vor der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ mit der offiziellen Eröffnung der ersten FIFA-Arena in den USA ein historischer Meilenstein gefeiert.
Die Sportstätte ist eine bedeutende Investition in die lokale Gemeinschaft und wird nur 72 Tage vor WM-Beginn eröffnet. Sie soll ein Zeichen für die Nachhaltigkeit des Turniers sein.
Das Projekt ist Teil einer weltweiten Initiative, bis 2031 mindestens 1 000 Mini-Fussballplätze zu errichten, um eine nachhaltige Infrastruktur für den Sport zu schaffen, insbesondere für Menschen in benachteiligten innerstädtischen oder ländlichen Gebieten. Eine weitere FIFA-Arena wurde gleichzeitig im kalifornischen Oakland eingeweiht, was das gemeinsame nationale Engagement widerspiegelt, durch den Fussball in die Gemeinden zu investieren.
In einer Videobotschaft an die Anwesenden erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino, dass die FIFA-Arenen jungen Menschen einen nachhaltigen und sicheren Zugang zum Fussball bieten und ihnen neue Möglichkeiten innerhalb des Sports eröffnen werden.
„Wie in vielen Regionen der Welt ist auch in Alabama der Fussball hauptsächlich auf die Beteiligung der Jugend ausgerichtet und verfügt über eine grosse, gut organisierte und wachsende Basis. Mithilfe der FIFA-Arena können wir ihnen gemeinsam mit unseren Partnern, die diese Anlage errichtet haben, die Möglichkeit dazu bieten“, sagte er.
Erste FIFA-Arena in den USA in Birmingham, Alabama, eingeweiht
In den FIFA-Arenen können Kleinfeldspiele auf einem hochwertigen Untergrund ausgetragen werden. Als Teil des Engagements der FIFA, den Sport weiterzuentwickeln und den Fussball wirklich global zu machen, wurden bereits auf allen sechs Kontinenten solche Anlagen errichtet.
Der Platz in Birmingham entstand durch eine Zusammenarbeit zwischen der FIFA, dem US- amerikanischen Fussballverband (USSF) im Rahmen seines „Soccer Forward“-Programms, der Soccer Forward Foundation, dem lokalen Profiverein Birmingham Legion FC und KultureCity.
Zur Einweihungsfeier gehörten eine Eröffnungszeremonie sowie ein Spiel unter einheimischen Jugendlichen. Es nahmen Prominente wie Chris Richards, Mitglied des US-Nationalteams und Premier-League-Akteur, sowie der Bürgermeister von Birmingham, Randall Woodfin, teil.
„Hoffentlich dient die FIFA-Arena als Inspiration. Ich wünschte, in Birmingham hätte es jemanden gegeben, der so etwas gemacht hätte, als ich aufwuchs“, so der aus Birmingham stammende Richards, der bei Crystal Palace FC aktiv ist. „Zum Glück kann ich jetzt diese Person sein und hoffentlich dafür sorgen, dass die nächste Generation Fussball spielt oder einfach nur Sport treibt.
Dass es diese Möglichkeit hier im Stadtzentrum gibt, ist natürlich klasse. Diese Stadt steckt voller Geschichte, und ich möchte Teil ihrer Zukunft sein. Ich hoffe, dass dadurch mehr Fussballspieler wie ich erfolgreich sein können.“
Der FIFA-Präsident betonte, dass diese Anlagen nicht nur dem Fussball dienen, sondern auch den Schul- und Breitensport fördern und auf ein höheres Niveau heben sollen.
„Wir haben versprochen, bis 2031 weltweit mindestens 1 000 Mini-Fussballplätze zu errichten, um eine nachhaltige Infrastruktur für den Sport zu schaffen. Wichtig ist, dass Anlagen wie diese mehr bieten als nur Zugang zum Fussball“, sagte er. „Sie sind darauf ausgelegt, diesen wunderschönen Sport sicherer und nachhaltiger zu machen.“
Da die lokale Gemeinschaft die FIFA-Arena als Plattform für soziales Engagement, Bildung und körperliches Wohlbefinden nutzen wird, werde auch die Entwicklung der Basis gefördert.